Fand in der Vierten keinen Platz mehr und nahm sich einen in der Siebten, der nicht der seine war. Im Gedränge wurde er nicht ordnungsgemäß gezählt. Der Platz war frei, weil dessen Inhaber an jenem Tag einer anderen Halle zugeteilt worden war — reines Glück; niemand kam zu Schaden.
Das Urteil wird öffentlich gesprochen, auf einem großen Platz, kurz vor dem Gelbring: das Ankerzeichen wird entzogen und vierzehn Tage Lichtentzug.
Terve nimmt das Zeichen entgegen und legt es auf den Stein, der genau dafür da ist. Ein Schließer schlägt die Kerben quer ein, die anzeigen, in welcher Halle er seinen Platz hatte. Die Zahl ist unwiederbringlich zerstört; das leise Klingen hallt über die Menge. Er bekommt das Zeichen zurück — sein Name steht ja darauf.
Damit ist er faktisch zum Tode verurteilt, dreiundachtzig Tage im Voraus, außer eine Halle zeigt sich barmherzig. Das geschieht meist nicht.
Etwa in der Mitte seines Lebens. Er steht mit dem Rücken zur Menge und zuckt zusammen, als der Ordensmann zu sprechen beginnt.