Der Morgen einer Huri
(Szene: Herrenhaus Jantro, Achaion. Am Morgen. Erzählt von der Huri Mancui)
Ich lag im Halbdunkel des großen Bettes, als die Tür hinter Lady Candris und Ralaya leise ins Schloss fiel. Der Geruch der Nacht hing schwer im Raum. Kalter Rauch von den Tabakwaren, von denen der Lord und die Lady zahllose geraucht und an denen auch Yaizrun und ich gezogen hatten, die schwere Süße des Sorana-Weins, der mir nicht viel ausmachte, eine Huri erlangte schnell eine gewisse Trinkfestigkeit, das Wachs der heruntergebrannten Kerzen und der warme, dichte Duft der Lust, der durch Körper entstand, die sich in der Nacht ausdauernd miteinander vergnügt hatten. Ja, für mich war Sex ein Vergnügen, auch wenn er mir befohlen wurde und ich wie alle Huris stets verfügbar zu sein und keinerlei Mitspracherecht hatte.
Lord Kael atmete tief und gleichmäßig neben mir, das Gesicht in die Armbeuge gedrückt, ein Arm unter dem Kissen. Sein Rücken war warm und seine blassgrüne Haut schimmerte im wenigen Licht. Ich grinste leicht, schob die Decke beiseite und schmiegte mich an ihn. Mein Körper legte sich der Länge nach an seinen, mein Gesicht seinen Haaren nahe, die Brüste gegen seinen Rücken gedrückt und ein Bein über seines geschlungen. Meine Hand fuhr über seine Hüfte und ich spürte seine Muskeln unter der straffen Haut. Ich mochte seinen harten Körper, auf den er im Gegensatz zu gewissen anderen Lords achtete. Ich fühlte das langsame Auf und Ab seines Atems und den vertrauten Geruch seiner Haut, vermischt mit dem Rauch von Zigarren im seinen Haaren.
Langsam glitt meine Hand von der Hüfte auf seinen Bauch, wanderte dann über die weiche Linie unterhalb seines Nabels tiefer und fand seinen halbschlaffen, warmen Schwanz. Ich umfasste ihn behutsam, denn ich wollte ihn nicht sofort wecken, und streichelte mit dem Daumen über die empfindliche Haut unterhalb seiner Eichel. Er murmelte etwas Unverständliches ins Kissen, rührte sich aber nicht. Ich lächelte und drückte mich fester an ihn, ließ meine Lippen über seine Schulter gleiten, während meine Hand ihn mit leichter Drehung langsam, aber fest massierte. Er wurde mit jeder Auf- und Ab-Bewegung meiner Finger härter und dicker, bis er voll aufgerichtet in meiner Hand lag. Ich lächelte still, als ich hörte, wie sein Atem sich veränderte und tiefer und unruhiger wurde, und machte ganz langsam weiter, während meine Lippen sanft über seine Nacken und seine Schulter glitten.
Schließlich drehte er den Kopf, die Augen noch halb geschlossen, und brummelte leise: "Mancui…“
„Guten Morgen, Milord", flüsterte ich leise und küsste die empfindliche Stelle unter seinem Ohr, worauf er immer reagierte. Und natürlich wusste er sofort, dass ich es war, denn nur ich wagte es, ihn einfach zu wecken. Meine Hand glitt weiter seinen harten Schaft auf und ab, strich vom Ansatz bis zur Spitze und wieder zurück, und spürte, wie er unter meinen Fingern zuckte. Ich wusste genau, wie er es mochte, sehr langsam am Anfang, dann nach und nach schneller werdend, aber niemals zu schnell, und dabei mit dem Daumen immer wieder über diese Stelle unter der Eichel streichend. Nach einer Weile schob er unwillkürlich die Hüften nach vorn und stöhnte leise.
Hinter mir hörte ich Yaizrun leise atmen. Sie lag noch immer am Rand des Bettes und hielt die Augen geschlossen, aber ich wusste, dass sie wach war. Ich drehte den Kopf leicht und sagte ruhig, ohne die Hand von Lord Kaels Schwanz zu nehmen: „Yaizrun. Hol eine Schüssel mit warmem Wasser. Und ein weiches Tuch.“
Sie öffnete die Augen, sah mich einen Moment an und nickte dann. Ohne ein Wort glitt sie nackt aus dem Bett und verschwand leise durch die Seitentür. Ich hörte, wie sie im Nebenraum Wasser im großen Kessel erhitzte, der immer für solche Zwecke bereitgehalten wurde, während ich mich wieder Lord Kael zuwandte, der inzwischen auf dem Rücken lag und mich aus halb geöffneten Augen ansah. Sein Schwanz lag hart in meiner Hand und die Eichel glänzte bereits.
„Du bist unersättlich“, murmelte er heiser, weil er wohl dachte, ich würde ihn gerade auf meine Pussy vorbereiten und tatsächlich war der Gedanke verlockend, aber ich hatte dennoch etwas anderes vor.
„Nur für Euch, Milord“, antwortete ich, beugte mich über ihn und ließ meine vollen Brüste über seine Brust gleiten, während meine Hand ihn weiter massierte. Ich küsste seinen Hals und seine Brust, bis Yaizrun zurückkam. Sie trug die flache Schüssel mit dampfendem Wasser und ein sauberes Leinentuch auf einem Tablett. Ich nahm es entgegen und stellte es neben mir auf das Bett.
Ich setzte mich auf, tunkte das weiche Tuch in die Schüssel, beugte mich dann vor und begann seinen Schwanz langsam und gründlich von der Wurzel bis zur Eichel zu reinigen, wusch die die Reste der Nacht von ihm, den Geruch der Lustsäfte von Lady Candris, von mir und von Yaizrun, die Reste seines Samens und getrockneten Schweiß. Das Wasser war angenehm warm und ich spürte, wie sein harter Schwanz unter meinen Berührungen zuckte. Ich faltete das Tuch neu, tauchte es erneut ein und strich langsam noch ein paar Mal seinen Schaft entlang, bis seine Härte sauber und vor Feuchtigkeit glänzend vor mir lag.
Ich legte das Tuch zurück in die Schüssel und stellte das Tablett auf den Nachtisch, wobei ich Yaizrun einen kurzen Blick zuwarf. Sie kniete am Fußende des Bettes, die Hände im Schoß und die Augen auf Lord Kael gerichtet. In ihrem Blick lag dieses vertraute, hungrige Leuchten, das ich von jeder Huri kannte, wenn Lady Candris nicht anwesend war, das ein Zeichen der stillen Rivalität und des stetigen Ringens um seine Gunst war. Ich war seit gut einer halben Jahreszeit seine Favoritin, das wusste Yaizrun, aber sie wollte genau das werden, was ich war, so wie jede von uns es werden wollte. Jede wollte von ihm gesehen und zu sich gerufen werden, denn je höher eine Huri in seiner Gunst stand, desto mehr Privilegien erhielt sie. Yaizrun war für mich eine Rivalin wie jede andere Huri und dennoch gab es zwischen uns eine Verbindung. Ich lehrte sie Dinge, von denen ich keiner anderen Huri etwas erzählen würde, und ich tat das, weil sie keine akute Gefahr für mich darstellte, dafür hatte ich zu viel Vorsprung, den sie in in einigen Jahreszeiten nicht würde aufholen können. Da gab es andere wie Elayin, Vara und Gundis, die hinter mir mit den Hufen scharten und nur darauf warteten, dass ich einen Fehler beging oder Lord Kael meiner überdrüssig wurde.
Ich neigte leicht den Kopf und lächelte sie kaum merklich an. Ein kleines Lächeln, das ihr sagte: du wirst deinen Anteil bekommen. Sie erwiderte es mit einem kaum sichtbaren Zucken der Mundwinkel und rutschte näher.
Dann beugte ich mich tiefer und nahm Lord Kaels Schwanz in den Mund. Ich tat es auf meine Art, indem ich meine Hände nicht benutzte, sondern diese auf meinen Rücken legte. Ich wusste, er mochte diese Geste, weil sie meine Unterwerfung unter seinen Willen ausdrückte. Um so etwas zu wissen, musste man ihn gut kennen und ich kannte ihn gut, besser als jede andere.
Ich begann langsam, meine Lippen umschlossen seine Eichel ind meine Zunge strich in meinem Mund kreisend darüber, während ich den Geschmack seines Schwanzes und der ersten Vorlust in mich aufnahm. Seine Hand griff in mein Haar, nicht besonders fest, eher ein Zeichen, dass er der Herr im Haus war und ich nur ein Werkzeug seiner Lust.
Ich schmunzelte darüber und ließ ihn tiefer gleiten, bis die Spitze seines Schwanzes meinen Rachen berührte, saugte dabei fest und erzeugte diesen Unterdruck, der die Geilheit jedes Mannes anschob, ob nun Lord oder nicht. Dann zog ich meinen Kopf wieder zurück, ließ ihn aus mit ind lutschte fest an seiner Eichel. Mein Haar fiel über seine Hüften und ich hörte ihn leise stöhnen.
Nach einer Weile entließ ich seinen Schwanz aus meinem Mund, leckte mit genießerisch über die Lippenund nickte Yaizrun zu. Sie glitt sofort näher und übernahm meine Stelle, legte ihre Hande auf ihren Rücken, wie ich es ihr beigebracht hatte, und nahm seinen Schwanz mit völliger Selbstverständlichkeit in den Mund. Dieses Zieren und Zurückhalten legte sie nämlich nur an den Tag, wenn Lady Candris dabei war, war sie es nicht, fiel dieses Getue sofort von ihr ab.
Ihre Lippen schlossen sich um seine Eichel, und sie saugte mit leichtem, rhythmischem Druck, was er besonders mochte, was sie natürlich von mir wusste. Ich beobachtete sie einen Augenblick und sah zu, wie ihre Wangen sich zusammenzogen, als sie ihn tiefer aufnahm. Ich legte meine Hand in ihren Nacken und strich sanft ihre Wirbelsäule herunter bis zu ihrem festen Po. Dann malte ich mit dem Finger das Huri-Zeichen für "Gut so" auf ihre Haut.
Lord Kael stöhnte dunkel, als Yaizrun ihn nun fester saugte und seinen Schwanz fast bis zum Anschlag in ihren Rachen ließ. Jede Huri lernte die "Tiefe Kehle" und in dieser Disziplin hatte Yaizrun sogar mir etwas voraus, sie bekam Schwänze scheinbar mühelos in ihren Rachen, an denen ich scheiterte, und verschluckte sie geradezu. Ich hatte es gesehen. Den Lord schafften wir beide und das war auch gut so, wäre sie an ihm besser darin als ich, würde ich sie ausbooten müssen. Und das würde ich gnadenlos tun, da war mir die Gunst des Hausherren wichtiger als eine kleine Huri wie Yaizrun, auch wenn es da etwas gab, das ich an ihr mochte, aber so weit ging es dann doch nicht. Und so dachten wir doch alle.
Sie hielt ihn so, ließ den Druck wirken und seine Hände fuhren fast ein bisschen hilflos durch die Luft und fanden ihr Haar, fielen aber sofort wieder kraftlos auf das Bett. Yaizrun entließ ihn, nahm einen tiefen Atemzug und gab ein leises, zufriedenes Geräusch von sich. Dann senkte sie ihren Kopf wieder und machte weiter.
„Sie lernt schnell, nicht wahr, Milord?“ flüsterte ich und krabbelte mit meinen Fingerspitzen über seinen Bauch. Ich spürte die Anspannung seiner Muskeln und lächelte zufrieden.
Lord Karl murmelte etwas, das wie Zustimmung klang, und hob die Hüften leicht an. Yaizrun ließ ihn fast ganz aus ihrem Mund gleiten und leckte langsam und genüsslich über seine Eichel, bevor sie ihn wieder in sich saugte, ihre Lippen fest um ihn schloss und ihrem Kopf langsam vor und zurück bewegte, ihn nicht mehr schluckte, sondern hart lutschte. Ein dünner Faden Speichel löste sich aus ihrem Mundwinkel und rann ihr Kinn herab. Lord Kaels Hände krallten sich in das Laken des Betts und ich wusste, er würde bald kommen, er konnte sich ewig lange mäßigen, wenn er seine Gattin oder eine Huri fickte, aber wenn sein Schwanz von kundigen Lippen verwöhnt wurde, verlor er recht schnell die Kontrolle.
„Langsam, Yai", hauchte ich fast unhörbar in ihr Ohr, strich wieder über ihre Wirbelsäule und zeichnete ein "Halt" auf ihren Rücken. „Noch nicht!"
Yaizrun ließ von ihm ab und sein schwerer, schneller Atem hing im Raum. Sie sah mich mit funkelnden Augen und glänzenden Lippen an und ich nickte lächelnd. Sie rutschte beiseite und ich übernahm wieder das Feld. Nun gut, die "Tiefe Kehle" beherrschten wir beide, aber ich lutschte ihn anders als Yaizrun, erfahrener und souveräner, da wo sie druckvoll und hart war, wirkte ich weich und verspielt, nicht so ungeduldig und fordernd wie sie.
Ich legte meine Hände erneut hinter den Rücken, beugte mich vor und nahm seine Eichel zwischen meine Lippen, schloss sie mit dem Wissen einer Frau, die seit zwei Jahreszeiten so oft das Bett mit ihm teilte, nur lose um seine Härte und ließ meine Zunge langsam in der Wärme meines Mundes um seine Eichel kreisen, streifte immer wieder die empfindliche Naht unterhalb, dann die Spitze, dann wieder die Naht, immer im gleichen, ruhigen Rhythmus. Ich saugte nicht hart, sondern nur so viel, dass ein leichter Druck entstand, der ihn meine Lippenkünste spüren ließ. Ja, einen Mann mit dem Mund, mit Lippen und Zunge zu verwöhnen war eine Kunst. Mein Haar lag auf seinen Hüften und ich hörte seinen Atem, der vor Geilheit triefte. Ich lächelte innerlich und ließ ihn bis zur Mitte des Schafts in meinen Mund gleiten, drückte mit meiner Zunge von unten gegen seinen Schwanz, während ich den Kopf ganz langsam vor und zurück bewegte. Es war kein eiliges Lutschen, kein gieriges Einsaugen, sondern spielerische Langsamkeit, die ihn dazu brachte, die Hüften unwillkürlich ein Stück anzuheben und mehr zu wollen. Ich lächelte um seinen Schwanz herum und gab ihm noch ein wenig mehr, saugte etwas fester an ihm und spürte, wie er unter mir zuckte.
Nach einer Weile entließ ich ihn aus meinem Mund, weil ich spürte, dass er nicht mehr lange brauchen würde, wenn ich so weitermachte, leckte noch einmal langsam und gemächlich seinen von mir feuchten Schaft entlang, dann über seine glänzende Eichel und nickte schließlich Yaizrun zu. Sie lächelte dieses etwas falsche Huri-Lächeln, dieses „wollen wir doch mal sehen, was ihm besser gefällt"-Lächeln und schob sich an meine Stelle, kaum dass ich Platz gemacht hatte. Sie legte die Hände hinter den Rücken, beugte sich herunter, nahm ihn in den Mund und lutschte ihn so ganz anders als ich, druckvoller, härter und roher, genau so, wie ich es erwartet hatte. Ihre Lippen schlossen sich fest um den Schaft und sie bewegte ihren Kopf in einem rhythmischen, kraftvollen Takt vor und zurück, der seinen ganzen Körper auf Spannung brachte und ihm ein lautes Keuchen abrang. Sie ließ ihn tief in den Mund gleiten und hielt ihn dort, während sie mit der Zunge von unten gegen ihn drückte, und dann ihren Rhythmus wieder aufnahm.
Ein leises, feuchtes Geräusch erfüllte den Raum, als sein Schwanz kurz aus ihrem Mund glitt, Yaizrun tief Luft holte, ihn dann wieder aufnahm und ihn hart und fordernd lutschte. Speichel tropfte von ihrem Kinn auf seinen Bauch und Lord Kael stöhnte laut auf und krallte seine Finger ins Laken. Ich schmunzelte, Atemtechnik gehörte dazu und das war etwas, was Yaizrun noch nicht begriffen hatte. Eine Huri entließ keinen Schwanz aus ihrem Mund, um Luft zu holen, sie wartete auf den richtigen Moment, sie sich zu holen.
Ich beobachtete sie und sah, wie sie ihn erneut fast bis zum Anschlag aufnahm und nicht nachließ. Sie war zu roh und zu gierig, weil sie ihm zeigen wollte, dass sie es konnte, dass sie es für ihn tat, aber es wirkte als tat sie es für sich, weil sie in diesem Moment die Macht über seine Lust hatte. Und das machte sie noch falsch, eine Huri ließ es niemals so wirken, als hätte sie Macht über einen Lord, nur weil sie seinen Schwanz lutschte, eine Huri ließ es so aussehen, als hätte der Lord die Macht und sie sei nur ein Werkzeug, auch wenn sie die Kontrolle hatte. Das war die Diplomatie der Lust in Achaion.
Als ich erkannte, dass er nah davor war, legte ich meine Hand auf Yaizruns Rücken und malte mit dem Finger wieder ein "Halt" auf ihre Haut. Sie hörte sofort auf und ließ von ihm ab, die Lippen glänzend und die Augen dunkel vor Erregung.
„Genug“, flüsterte ich und erkannte in ihrem Blick, dass sie nicht mehr lange auf mich hören würde, zu sehr wollte sie seine Aufmerksamkeit. Doch noch hörte sie auf mich. Noch, aber sie würde sich bald davon lösen, weil sie so erpicht auf seine Gunst war, dass sie es erzwingen wollte. Aber das würde nicht funktionieren, einem Lord zwang man nichts auf, man überzeugte ihn von sich.
Ich machte eine Zeichenfolge in der Hautsprache der Huris und wir legten uns links und rechts von ihm, unsere Köpfe auf der Höhe seiner Hüfte, ich rechts, Yaizrun links. Beinahe synchron beugten wir uns über seinen Schoß, unsere Münder fanden sich und wir küssten und mit seiner Eichel zwischen unseren Lippenpaaren. Ich hörte sein lautes Keuchen und es klang wie Musik in meinen Ohren. Und dann begannen wir unser Spiel, wir ließen unsere Zungen um seine Eichel tanzen, leckten darüber wie in einer einstudierten Choreographie, küssten uns immer wieder und züngelten links und rechts oder oben und unten, ohne uns in die Quere zu kommen. Lord Kael atmete zusehends flacher und unruhiger, sein Schwanz stand kerzengrade und auf sei er Eichel glänzte der Saft der Vorlust. Dann nahm ich ihn kurz in den Mund, nur seine Eichel, und saugte verspielt daran, nahm ihn etwas tiefer auf, bewegte meinen Kopf ein paar Mal langsam vor und zurück und entließ ihn schließlich, aber war Yaizruns Mund da. Sie schloss ihre Lippen hart um ihn, saugte ihn hart ein und schluckte ihn förmlich bis zum Anschlag. Sie hielt ihn einen Moment so, sein Keuchen wurde lauter und ich war feucht zwischen den Beinen. Es war einfach ein erregendes Gefühl, diesem achso mächtigen Mann Lust zu bereiten und ihm in diesen Augenblicken zu kontrollieren. Yaizrun ließ ihn mit diesem schmatzenden Geräusch aus ihren Mund gleiten. Wir lächelten uns einen kleinen Moment an, gönnten ihm aber keine Atempause und fingen an, uns ständig abzuwechseln, jede von uns nur kurz, bevor die andere wieder übernahm.
Seine Hüften zuckten und sein Atem ging längst stoßweise. Die Hände krallten sich in unsere Haare und ich wusste, dass er gleich kommen würde. Ich nickte Yaizrun unmerklich zu und wir setzten zum Schlussakt unserer kleinen Lustoperette an. Sie umfasste seine Schwanzwurzel und massierte ihn mit langsamen, drehenden Bewegungen, während ich mit meiner Zunge über seine Eichel leckte. Sein Schwanz pulsierte und in dem Moment, in dem er kam, stülpte ich meine Lippen um ihn und saugte fest an seiner Eichel. Sein Keuchen klang fast wie ein kleiner Schrei durch den Raum, als er seinen Samen in meinen Mund pumpte. Ich schluckte alles, ohne ihn loszulassen, saugte weiter, bis der letzte Tropfen aus ihm gepresst schien und ließ ihn erst dann langsam aus meinem Mund gleiten.
Yaizrun beugte sich vor, kaum dass ich meinen Kopf zurückgezogen hatte, und ließ ihre Zunge seinen noch zuckenden Schaft von unten nach oben entlang gleiten und strich dann über deine Eichel und befreite ihn leckend von den letzten Resten seines Samens, bis ich ihr über den Rücken strich und ihr so bedeutete, dass es genug war.
Ich sah zu Lord Kael hoch, er lag einfach da, noch schwer atmend, die Augen halb geschlossen, und ein kleines, erschöpftes Lächeln lag auf seinen Lippen. Yaizrun zog sich leicht zurück, wie es sich eigentlich gehörte, aber ich schwang mich frech auf seine Hüften und beugte mich leicht zu ihm.
„Seid Ihr nun wach, Milord?“ flüsterte ich und lächelte ihn an...
Ich lag auf der Seite, den Kopf auf meine Hand gestützt, und blickte zu Lord Kael hinüber, der auf dem Rücken lag, die Arme hinter dem Kopf verschränkt. Zwischen uns seufzte Yaizrun wohlig, weil meine Hand zwischen ihren leicht geöffneten Schenkeln sanft über ihre enthaarte Pussy strich. Ihre Augen waren geschlossen und sie presste die Lippen zusammen, um unser Gespräch nicht zu stören, was ihr nicht ganz gelang, ein leises, unterdrücktes Wimmern folgte dem Seufzen, als ich meinen Finger langsam in ihre Feuchtigkeit schob und mein Daumen verspielt über ihre Lustperle strich. Sie lag wie dahin gegossen da und das tat sie, weil ich es ihr gesagt hatte, ein Mann wie Lord Kael erwartete etwas von seinen Huris und ich war gewillt, ihm meine Anwesenheit niemals langweilig werden zu lassen. Meine wohlgemerkt, Yaizrun war letztlich nur ein austauschbares Werkzeug.
„Ich werde bald gehen müssen, Milord“, sagte ich lächelnd, während ich einen zweiten Finger zum ersten gesellte und beide tief in Yaizruns nasse Spalte schob, was ihr ein etwas lauteres Stöhnen abrang. „Ich bin zum zehnten Schlag bei Eurem Vater zum Frühstück geladen und muss mich noch frisch machen."
„Natürlich. Zum Frühstück", schmunzelte Lord Kael und wandte den Kopf zu mir, ein amüsiertes Lächeln auf den Lippen. Dann lachte er und sein Blick glitt für einen Moment über Yaizrun, die gerade ein leises Wimmern von sich gab, als mein Daumen fester über ihre Perle strich und ich anfing, meine Finger langsam ein- und ausfahren zu lassen. Er sagte nichts dazu und schmunzelte nur, bevor er wieder zu mir sah.
„Natürlich, Milord“, erwiderte ich und ließ meine Finger ein wenig schneller werden, nur einen Hauch, aber wohl ausreichend, Yaizrun hielt den Atem an und ließ ein leises, lustvolles Stöhnen hören. Ich lächelte, Huris waren recht einfach zu erregen und jegliches Schamgefühl wurde uns abtrainiert, sofern es nötig war. Ich hatte das nie gebraucht, ich war von Natur aus völlig schamlos. Und ich vermutete, dass unsere gesteigerte Libido ganz sicher nicht nur auf Training, sondern auch auf Wissenschaft beruhte, wie auch unsere Jugend und Schönheit, die uns bis zum neunten oder zehnten Umlauf erhalten blieb, danach aber schnell verblühte. "Und heute Abend zum zweiundzwanzigsten Schlag wurde für mich ein Treffen mit dem neuen Botschafter der Technokraten arrangiert. Nach dem Diner mit Euch und Eurer Gattin. Er wird meine Dienste erwarten.“
„Wer hat das veranlasst?“ fragte Lord Kael mit erhobenen Augenbrauen, aber seine Stimme klang amüsiert. Und wieder wanderte sein Blick zu Yaizrun, die sich jetzt unwillkürlich ein Stück gegen meine Hand schob, die Schenkel weiter öffnete und den Raum mit einem langgezogenen Seufzen füllte.
„Ihr natürlich, Milord", lächelte ich und klimperte mit meinen langen Wimpern, während meine Finger in Yaizrun kreisten und meine Daumenkuppe ihre Lustperle rieb. „Ihr habt ihn in Euer Haus geladen und wollt ihm das beste bieten, was ihr zu bieten habt. Und im Übrigen wartet er schon einige Zeit auf ein solches Treffen.“
"Und das beste, was ich zu bieten habe, bist natürlich du", lachte Lord Kael, der seinen Blick im Moment kaum von Yaizrun nehmen konnte, die leise wimmerte, weil ich sie nun in einem quälend langsamen Rhythmus mit meinen Fingern fickte, was sie jedesmal ganz kirre machte, weil ihr Art des Lustspiels es roher, härter und schneller wollte. Sie mochte es, wenn ein Mann sie ohne Gnade an die Wand nagelte und hart von hinten nahm. Ich dagegen bevorzuge Raffinesse und Sinnlichkeit, aber grade wegen dieses Gegensatzes ergänzten wir uns so wunderbar. Ich lächelte, als ich sah, wie sie ihren Kopf mit halb geöffneten Lippen zur Seite drehte und ganz woanders zu sein schien. Lord Kael liebte solche kleinen Spiele und genau deswegen bot ich sie ihm.
„Wenn Ihr das sagt, Milord", gab ich zurück und krümmte meine Finger in Yaizruns Nässe und drückte in ihrem Inneren gegen die empfindlichste Stelle, die ich bisher noch bei jeder Frau gefunden hatte. Ich wollte schließlich auch Lady Candris zufriedenstellen können. Yaizrun keuchte laut auf und ließ dann ein leises „Oh jaaa" über ihre Lippen kommen. Ich wusste, sie hätte es unterdrücken können, aber das in Maßen nicht zu tun war effektvoller.
„Du weißt wie ich, dass er ein unwichtiger Handlanger ist“, murmelte Lord Karl. „Die Technokraten haben nur deswegen wie immer einen Mann als Botschafter bestellt, weil der Rat keine Frau akzeptieren würde.“
„Gewiss, Milord“, antwortete ich und spürte, wie Yaizrun sich voller Erregung gegen meine Hand presste, um mehr Druck zu bekommen, und ihr Stöhnen wurde leiser und zittriger. „Ich weiß, dass die Gattin des Botschafters diejenige ist, die das Sagen hat.“
„Kluges Mädchen", lachte Lord Kael und sah mich mit vergnügt funkelnden Augen an.
„Eure Gattin hat mich ausgewählt, Milord“, sagte ich schlicht, lächelte und genoss seine Aufmerksamkeit, wie jede von uns sie genossen hätte.
„Ja, und es war eine weise Wahl, auch wenn du kein günstiger Kauf warst", schmunzelte er. „Aber dein Wert hat sich immerhin mehr als verzehnfacht.“
Yaizrun zwischen uns stöhnte leise auf, ihr Becken bewegte sich unruhig und ich spürte ihr leichtes Zittern. Und sie war pitschnass, meine Finger verursachten bei jeder Fickbewegung einen kleinen, schmatzenden Laut.
„Eure Gattin sagte, ich sei eine der beliebtesten Huris in Achaion“, sagte ich lächelnd, während meine Finger etwas schneller wurden. Natürlich wusste er das, aber jede Huri verspürte das Bedürfnis, sich vor ihm zu profilieren. Warum also nicht so eine Aussage noch einmal platzieren?
„Soso, sagt sie das?“ meinte er mit belustigtem Tonfall. Ich sah, wie Yaizrun jetzt die Lippen zusammenpresste, um ihre Laute zu unterdrücken, und es doch nicht schaffte. Ein leises, gequältes Wimmern kam aus ihrer Kehle „Und sie hat recht damit. Wenn ich auf jede Anfrage jedes noch so unwichtigen Lords eingehen würde, wärest du für einen halben Umlauf verliehen. Und würdest nichts anderes mehr tun, als die Beine breit zu machen.“
„Nun, Milord, darin bin ich ziemlich gut“, gab ich keck zurück und in dem Moment, in dem meine Finger einen bestimmten Winkel fanden und der Daumen fester auf ihrer Perle tanzte, kam Yaizrun. Ein leiser, lustvoller Aufschrei klang durch den Raum, ihr Körper spannte sich an, ihr Becken bebte und ihre Schenkel schlossen sich um meine Hand, um den Höhepunkt bis zum letzten Moment auszukosten.
Lord Kael betrachtete sie amüsiert und sagte nichts, aber ich wusste, dass er sich seinen Teil dachte. Als es nachließ und Yaizrun schwer atmend mit geschlossenen Augen dalag, zog ich langsam meine Hand aus ihr, wischte sie leidlich auf ihren Bauch ab und sah ihn an.
„Ich muss wirklich gehen, Milord", sagte ich bittend. "Wenn Ihr erlaubt."
„Natürlich, geh", nickte er noch immer mit diesem kleinen, belustigten Lächeln auf den Lippen. „Meinen Vater lässt eine Huri besser nicht warten."
Ich erhob mich, glitt vom Bett und neigte das Kinn, wie es sich geziemte. Dann griff ich nach meinem Kleid, das über dem Stuhl am Bettende lag, und schlüpfte hinein. Der Stoff schmiegte sich weich, kühl und reichlich durchsichtig an meine Haut.
„Danke, Milord", sagte ich noch einmal respektvoll und ging zur Tür. Als ich diese öffnete, in den Salon trat und sie gerade wieder hinter mir schließen wollte, hörte ich noch Lord Kaels leise und amüsierte Stimme.
„Bist du kleines Luder etwa ohne meine Erlaubnis gekommen?“ sagte er und ich schmunzelte. Dann fiel die Tür hinter mir ins Schloss...
Ich blieb einen Moment stehen, um die Augen an das Licht im Salon zu gewöhnen. Die Vorhänge waren inzwischen aufgezogen worden und die Fenster standen einen Spalt offen. Von der Nacht war nichts mehr übrig geblieben, die Sessel standen gerade, der Tisch war leer und poliert, und es roch nach nichts anderem als nach dem Wachs, mit dem irgendeine Dienerin ihn abgerieben hatte, während wir noch schliefen. Schade, der Geruch von Wein und Rauch hatte mir besser gefallen.
Ralaya stand am Fenster, die Hände vor dem Körper gefaltet und das Haar tadellos hochgesteckt. Sie hatte mich kommen hören, natürlich hatte sie das, sie hörte alles, was sich in den Gemächern ihrer Herrin abspielte, solange man die Tür nicht hinter sich zuzog.
Sie drehte sich erst um, als ich schon fast an ihr vorbei war. Ich hätte sie nicht angesprochen, das beste Gespräch mit dieser Frau war das, das man gar nicht erst führte, aber sie drehte sich um und es wäre sehr unhöflich gewesen, das zu ignorieren. Man konnte mir vieles nachsagen, aber unhöflich zeigte ich mich selten. Sie sah mich an und ihr Blick wanderte mehr als abschätzend über mich, fast schon herablassend. Langsam, herablassend und sehr gründlich, von den nackten Füßen über meinen recht wenig verhüllten Körper bis zu meinem Haar, das mir offen und völlig ungekämmt weit über die Schultern fiel.
„Es gibt Kleider im Westflügel, die zeigen weit weniger als deines", sagte sie leise und zog die Augenbrauen hoch. „Madame Carun lässt euch herumlaufen wie billige Huren. Und du wählst stets die billigste aller Möglichkeiten."
„Ich wähle, was mir steht. Und was Lord Kael gefällt", entgegnete ich lächelnd und wusste, dass allein die Erwähnung des Hausherren ihr einen Stich geben würde. Ich strich mir eine Strähne hinters Ohr und machte keinen Versuch, irgendetwas zu ordnen. „Und es gefällt ihm, mich so zu sehen."
„Es steht dir so gut, dass man das Wappen über deiner Brust von der anderen Seite des Ganges lesen könnte", gab Ralaya kühl zurück und schaffte es, eine leicht ätzende Nuance in ihre Stimme zu legen, aber das beeindruckte mich nicht. Eine Zofe hatte hinzunehmen, was in den Gemächern ihrer Herrin geschah, auch eine kaum bekleidete Huri wie mich.
„Dafür ist es ja da, Ralaya", gab ich lächelnd zurück und sparte mir den Hinweis, dass das Nichts aus diesem weichen, glatten und kühlen Tuch, aus dem mein Gewand bestand, teurer war als ihre Kleidung aus Leder, Messing und Stoff. Leder, Messing und Stoff konnte man in Achaia herstellen, Seide nicht, die kam aus Evorc. „Man soll es sehen, man hat es mir nicht in die Haut brennen lassen, damit ich es zudecke."
„Milady ist seit dem Morgengrauen auf den Beinen", ignorierte sie meine Bemerkung und brachte das nächste, was ihr einfiel, auf den Tisch, obwohl sie wusste, dass dieses Gespräch völlig sinnlos war, aber sie konnte nicht anders. Der Neid fraß an ihr, sie wollte an meiner Stelle sein, ein solches Kleid tragen und Nächte mit den Herrschaften verbringen. Stattdessen durfte sie am nächsten Morgen die Spuren der kleinen Ausschweifungen beseitigen lassen. „Sie hat bereits eine Kette empfangen und Geschäfte gemacht. Und du kommst erst jetzt aus dem Bett."
„Milady hat vorher eine sehr schöne Nacht gehabt", erwiderte ich freundlich und hätte fast gelacht. Es war ja nicht so, dass ich darüber bestimmte, wie lange ich im Bett lag, das oblag anderen und meinem Terminkalender. „Sie hat es ausgesprochen genossen. Ich weiß das ziemlich genau, ich war ja dabei. Und du weißt, dass ich dabei war, du hast es im Morgengrauen gesehen, als du es Lori überlassen hast, Milady zu wecken, was eigentlich deine Aufgabe gewesen wäre."
„Dann geh besser und mach dich sauber", sagte sie geringschätzig, während sie noch einmal ihren Blick über mich schweifen ließ. In ihrem Gesicht zuckte kurz etwas, war aber sofort wieder weg. „Der alte Lord erwartet dich zum zehnten Schlag. Zum Frühstück."
Sie ließ eine winzige Pause vor dem letzten Wort, das sie deutlich betonte, so kurz, dass man sie hätte überhören können, wenn man nicht gewusst hätte, dass Ralaya nichts versehentlich sagt. Lord Korvain hielt sich entgegen allen Gepflogenheiten des Hauses Jantro keinen Kammerdiener, sondern eine Kammerzofe, ein süßes, kleines Ding namens Dunuc, das er stets fast liebevoll Nuci nannte. Zofen redeten immer und überall nahezu alles miteinander und Dunuc war sogar äußerst gesprächig. Natürlich wusste Ralaya von meinem Termin mit Lord Kaels Vater.
„Zum Frühstück", bestätigte ich und lächelte immer noch. „Lord Korvain speist gern ausgiebig. Es dauert manchmal bis in den Nachmittag."
„Ich weiß, wie lange es dauern kann", gab sie spitz zurück, aber ihre Miene blieb undurchdringlich, ein weiteres Zucken würde sie sich nicht gestatten.
„Natürlich weißt du das", sagte ich, ging an ihr vorbei zur Tür und drehte mich noch einmal um. „Und ich weiß es auch. Der ganze Unterschied zwischen uns ist doch, dass wir beide dasselbe wissen, aber nur eine von uns dazu gerufen wird."
Ralaya sagte nichts und ihr Gesicht blieb unbewegt, aber ich wusste, dass ich sie tief getroffen hatte. Wie immer, wenn sie solch ein Gespräch provozierte, ging sie als Verliererin heraus, aber sie konnte es einfach nicht sein lassen. Ich wusste aber nicht, ob sie mich wirklich dafür hasste, dass ich vor mehr als einem Umlauf zur Huri ausgewählt wurde und nicht sie. Aber Freundinnen würden wir im diesem Leben nicht mehr werden.
Sie stand einfach da am Fenster, aufrecht wie immer, die Hände gefaltet, und sah mich an. In ihren Augen brannte etwas, das sie seit langer Zeit hinunterschluckte. Ralaya war eine schöne Frau das ließ sich nicht bestreiten: hohe Wangenknochen, volle Lippen und eine Figur, die Männern den Atem stocken ließ. Sie hatte damals geglaubt, dass das reichen würde, aber es hatte nicht gereicht. Sie war stattdessen Zofe von Lady Candris geworden und nun verbarg sich unter ihrer Kleidung der Makel, den jede von ihnen trug: die Klitoris entfernt, die Vagina für immer verschlossen, damit ja keine Versuchung aufkommen konnte und ihre volle Aufmerksamkeit ihrer Herrin galt.
„Guten Morgen, Ralaya", sagte ich und ließ es so freundlich klingen, wie es mir nur möglich war, nicht, weil ich versöhnlich sein wollte, sondern weil ich wusste, dass sie Freundlichkeit von mir als Mitleid empfand. Und zum Teil stimmte das, ich bemitleidete sie, weil für mich ein Leben ohne Lust kein Leben war. Da nahm ich es lieber hin, dass es Begegnungen gab, die nicht so schön waren.
Ich zog die Doppeltür zum Gang auf und trat hinaus. Die beiden Gardisten standen natürlich noch immer da, der Ältere mit dem grauen Bart, der geradeaus sah, und der Jüngere, der mich sofort anstarrte und einen Atemzug zu lange hinsah. Ich ging an ihnen vorbei, als wären sie Möbelstücke, und er murmelte etwas, das ich nicht verstand und wahrscheinlich auch nicht verstehen wollte.
Der Läufer lag dick und weich unter meinen Füßen, gleich vor der Tür, wie überall in diesem Gang. Ich ging an den anderen Räumen vorbei, den gemeinsamen Gemächern der Herrschaften, dann an denen von Lady Verain und Lady Roshwen, hinter denen es still war wie immer, und erreichte den Treppenabsatz. Leise eine alte Melodie aus den Ausbildungssälen von Madame Carun summend, nahm ich die Stufen hinunter und wandte mich nach Westen, hinüber in den Trakt, in dem es warm war, nach Öl und Puder roch und vor allen Dingen keine Ralaya existierte.
Ich schätzte, dass ich noch einen und einen halben Schlag und genug Zeit für ein ausgiebiges Bad hatte, bevor ich zum Frühstück beim alten Lord erscheinen musste, wobei "müssen" zwar stimmte, aber dennoch nicht das richtige Wort war. Ich mochte diese Einladungen zum Frühstück, bei denen es niemals Frühstück gab, es sei denn, man betrachtete den erfahrenen Schwanz von Lord Korvain als Frühstück. Ich schmunzelte vor mich hin. Der alte Lord aß wirklich langsam...