Die Markthalle
Wo man nimmt, was man braucht. Bezahlt wird nicht.
- Art des Ortes
- Markthalle des Viertels
Stände für Mehl, Fisch, Kerzen, Seile, getrocknete Algen. Vor einem Gelbring ist sie voll, weil das halbe Viertel gleichzeitig Vorräte holt.
Niemand bezahlt. Eine Währung gibt es nicht, sie ist nicht nötig: Jeder hat seine Aufgabe — die eine ist Schließerin, der andere Weber, der nächste Fischer. Wenn jeder seinen Teil beiträgt, haben alle genug.
Wie viel man bekommt, sagt trotzdem etwas. Die Frau am Mehlstand füllt den Beutel, bis er überquillt, und bedankt sich für neue Manschetten. Der Mann beim Fisch legt zwei Trockenfische hin, wo drei üblich wären, sieht nicht auf und wendet sich ab. Man fragt nicht nach, man diskutiert nicht.
Kommt vor im Strang
Geändert 29.08.2026 11:12 von Kathy